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	<title>WEIN &amp; KELLER - STAGES OF TASTE – Magazine</title>
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	<description>Inspiring faces and fresh stories of the culinary world. Founded in Austria.</description>
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	<title>WEIN &amp; KELLER - STAGES OF TASTE – Magazine</title>
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		<title>Der &#8222;Ritter&#8220; und der Überraschungseffekt des Bodens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Pogoriutschnig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 21:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["The Female Spirits"]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[WEIN & KELLER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Loschental bei St. Paul entstehen am Weingut vlg. Ritter Sauvignon, Chardonnay, Pinot Noir und Co. sowie in Zukunft auch neue Bio-Sorten. Die mehrfach ausgezeichneten Weine von Sabine David sind zukunftsweisend für das Weinland Kärnten. Kärntner Wein bekommt viel Zuspruch. In der Regel aber eher von außen. Und das, obwohl Kärnten historisch gesehen Österreichs ältestes [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Loschental bei St. Paul entstehen am Weingut vlg. Ritter Sauvignon, Chardonnay, Pinot Noir und Co. sowie in Zukunft auch neue Bio-Sorten. Die mehrfach ausgezeichneten Weine von Sabine David sind zukunftsweisend für das Weinland Kärnten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kärntner Wein bekommt viel Zuspruch. In der Regel aber eher von außen. Und das, obwohl Kärnten historisch gesehen Österreichs ältestes Weinbaugebiet und klimatisch wie geologisch interessant ist. „Wir haben beste Voraussetzungen für die Weinproduktion und es gibt einige sehr gute Produzenten. Aber die Kärntner tun sich manchmal noch schwer, den Wein aus der eigenen Region wertzuschätzen“, resümiert Winzerin Sabine David im Interview. Die Maschinenbauingenieurin startete als Quereinsteigerin mit ihrem ersten Hobbyweingarten 2010. Als sie 2012 den Hof vulgo Ritter in St. Paul im Lavanttal erwarb, war der Grundstein für die professionelle Weinproduktion gelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gedeihen vier Weingärten auf zwei Hektar Fläche und mit unterschiedlichen Bodencharakteristika. Ein spannender Faktor für Weinkenner. „Ich habe Kalkboden, Urgestein, aber auch zwei Meter Lehm auf einem Karststock“, verrät David. Eine für Kärnten ungewöhnliche Kombination. „Ich finde es spannend, zu schauen, was die Böden ausmachen und wie sie den Geschmack beeinflussen. Kalkbodenweine sind meistens sehr schlank und mineralisch“, so die Winzerin weiter und verweist auf die französische Champagne als bekannteste aller Kalkregionen. „Lehmboden ist schwer, und auch die Weine sind breiter<br>und schwerer. Lehm ist wuchtig, Kalk bringt schlanke und elegante Weine.“ Den direkten Unterschied verkosten Gäste in drei Chardonnays von drei verschiedenen Rieden auf obengenannter Bodenbeschaffenheit. Und siehe da: Der Unterschied schmeckt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="675" src="https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/vinery_vlg_ritter_vineyard3.jpg" alt="" class="wp-image-1176" srcset="https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/vinery_vlg_ritter_vineyard3.jpg 900w, https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/vinery_vlg_ritter_vineyard3-300x225.jpg 300w, https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/vinery_vlg_ritter_vineyard3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">(c) Weingut Vlg. Ritter</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Sauvignon, Chardonnay, Muskateller, Pinot Noir, Rotburger und Blauburger sollen in Zukunft neue Sorten aus dem Anbau hervorgehen. Erst einige Monate alt ist der neue Weingarten, der biologisch bewirtschaftet wird – also ohne chemische Hilfsmittel beim Pflanzenschutz. Zum einen wächst dort Souvignier Gris, vor allem aber Satin Noir und Cabernet Cortis, aus denen ein Cuvée entstehen soll. Die drei Kids im Kindergarten- und Volksschulalter helfen bereits tatkräftig im Weingarten mit. Mann Dominique startete kürzlich als Hobby-Bierbrauer. Zusätzlich bietet das Weingut am idyllischen Hof Verkostungen an, die Biere sind mittlerweile ebenfalls zum Kauf erhältlich. Zudem bietet das Weingut Platz für Hochzeiten, Betriebsausflüge und Feiern aller Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weine werden in der österreichischen Gastronomie und Hotellerie sowie von Privatkunden geschätzt und auch in die USA exportiert. 10.000 Flaschen entstehen jährlich. Das mittlerweile überregional bekannte Label ziert<br>eine Illustration von Sabines Mann Dominique, dessen unverkennbares Äußeres und die künstlerische Handschrift des Designs tatsächlich den &#8222;Ritter&#8220; zu zeigen scheinen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr holen die Weine mehrfach internationale Gold- und Silber-Auszeichnungen. Daneben setzt Sabine mittlerweile auch auf Wermut. „Es war lange ein verstaubtes Getränk, ist aber in Form vom Longdrinks oder als Aperitif wieder im Trend! Wir schenken es zum Beispiel mit Tonic aus und es kommt wirklich gut an. Und wir haben dazu alles, was wir brauchen, wir haben den Wein, wir machen den Weinbrand und ich gebe die Kräuter aus dem Garten dazu.“ Besonders erfolgreich ist auch der Schaumwein &#8222;Vin de femme&#8220;, der in Zusammenarbeit mit Winzerin und Landwirtin Martina Lippitz entsteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="390" src="https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-4-1024x390.png" alt="" class="wp-image-1175" srcset="https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-4-1024x390.png 1024w, https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-4-300x114.png 300w, https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-4-768x293.png 768w, https://www.stagesoftaste.com/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-4.png 1173w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Letzten Sommer betrieb sie gemeinsam mit Klagenfurter Winzern eine Pop-up-Vinothek am Klopeiner<br>See, die erste ihrer Art, ausgestattet nur mit Kärntner Wein. „Es kamen Wein- und Gastro-affine Gäste aus ganz Österreich vorbei. Viele sagten, sie hätten schon viel vom Kärntner Wein gehört, aber wüssten gar nicht, wo sie ihn bekommen.“ Verstärkte Mundpropaganda, besseres Marketing und ein Ruf, der den heimischen Weinen gerecht wird, das müsse sich erst entwickeln, so die sympathische Lavanttalerin, die<br>gemeinsam mit Kollegen diesbezüglich an einem Strang zieht. „Ich kann nur empfehlen, direkt zu den Winzern zu fahren, um die Weine kennenzulernen, und sich ein Bild vom Potenzial zu machen.“</p>



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		<title>Sonniger Süden: Weinregionen der Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Pogoriutschnig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 06:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LIFESTYLE]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE]]></category>
		<category><![CDATA[WEIN & KELLER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zusammenschluss von Albanien, Nordmazedonien und Serbien unter dem Titel „WineVision by Open Balkan“ setzt auf internationale Verbundenheit, die erfolglose Politik beiseitestellt und aufstrebenden Weinregionen eine Bühne bietet, die sie schon längst verdient haben. Verschiedene Balkanländer an einem Tisch: eine Seltenheit &#8211; zumindest politisch. Die neue Initiative „WineVision“ by Open Balkan&#8220; hebt das hervor, was [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1140" class="elementor elementor-1140" data-elementor-post-type="post">
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									<p></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Zusammenschluss von Albanien, Nordmazedonien und Serbien unter dem Titel „WineVision by Open Balkan“ setzt auf internationale Verbundenheit, die erfolglose Politik beiseitestellt und aufstrebenden Weinregionen eine Bühne bietet, die sie schon längst verdient haben.</strong></p><p> </p><p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Balkanländer an einem Tisch: eine Seltenheit &#8211; zumindest politisch. Die neue Initiative „<a href="https://winevision.biz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WineVision“ by Open Balkan</a>&#8220; hebt das hervor, was den Süden Europa verbindet: Die Weine der Balkanregion. Das Projekt wurde im Steirereck im Standpark unter Anwesenheit von Politik und Presse vorgestellt. Die Gastgeber, unter ihnen der serbische Wirtschaftskammerpräsident Marko Čadež und Falstaff-Chefredakteur Peter Moser, stellten im Zuge einer umfangreichen Weinverkostung zum Lunch das Projekt vor. Im Zusammenschluss von Serbien, Albanien und Nordmazedonien feierte &#8222;WineVision&#8220; als umfangreiche Weinmesse 2022 in Belgrad Premiere und brachte 350 Weingüter aus den Ländern der Open-Balkan-Initiative und darüber hinaus zusammen.</p><p> </p><p class="wp-block-paragraph">„Wein schafft, was die Politik in 40 Jahren nicht geschafft hat“ so Serbiens Wirtschaftskammerpräsident Čadež zur Bedeutung des internationalen Austausches und der Weinmesse, die nun jährlich stattfinden soll und vom 13. bis 19. November 2023 erneut über die Bühne geht. „Wir haben unsere Weinflächen in 10 Jahren verdoppelt,“ so Čadež weiter, “ und die Anfrage hat sich vervierfacht. Wir haben gelernt Spitzenweine zu machen und wollen jetzt auch im internationalen Weingeschäft Fuß fassen. Von Österreich kann man da viel lernen, es ist innerhalb von 20 Jahren zum Weltmeister aufgestiegen.“</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Lagen &amp; Böden mit Geschichte</h3>				</div>
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									<p>Während die klassischen westlichen Weinländer unsere Köpfe und Weinregale dominieren und selbsternannte Kenner allenfalls noch gerne auf Südafrika, Südamerika oder Australien verweisen, bleiben die uns so nahen Balkanländer unter dem Radar. Dabei präsentiert sich Südosteuropa mit besten klimatischen Bedingungen und hervorragender Vegetation als Frucht- und Weinparadies. Die heute vergleichsweise kleinen Anbauflächen und Produktionszahlen lassen uns dabei die lange Geschichte des Weines übersehen, die bis ins 8. Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Damals bauten die Illyrer in Albanien bereits Wein an, kelterten ihn und verliehen ihm weit bis in das 15. Jahrhundert hinein seine Qualität und Bekanntheit, bis die Produktion unter der osmanischen Herrschaft zurückging. Nach einigen turbulenten Jahrhunderten entwickelt sich die Weinproduktion in Albanien, Nordmazedonien und Serbien nun erstmals rasant weiter und verspricht eine glorreiche Zukunft – vielleicht eine Zukunft, die die Länder über die politischen und territorialen Spannungen hinaus annähert?</p>								</div>
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